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Schwäb. Albverein e.V.

Ortsgruppe Ludwigsburg
Peter Mugele

 

Telefon: 07141 - 925152
Goethestraße 6
71638 Ludwigsburg 

mugele-ludwigsburg@t-online.de

Geocaching beim Albverein

 

Beim ersten Geocaching-Termin in diesem Jahr konnte Jochen Hörer am 04. Mai 2014 alte und neue Teilnehmer begrüßen. Bei strahlendem Frühlingswetter starteten wir am Bahnhof in Freiberg zur sog. „Freiberger Runde“, einem Rundkurs mit 12 Verstecken, die aufzuspüren waren. Wir wanderten hinauf zum Milleniumshügel, der auf 290 m Höhe liegt und der höchste Punkt Freibergs ist. Jochen erläuterte den erwartungsvollen Teilnehmern zunächst ein wenig Grundwissen zum Thema Geocaching und dann ging es los mit der Schatzsuche. Fast fühlten wir uns wie früher bei einer Schnitzeljagd, wo man den mit Sägemehl gelegten Wegspuren folgen musste. Wir waren jedoch moderne Schatzsucher und bekamen ein GPS-Gerät in die Hand, das uns zu den einzelnen Caches führte. Aus dem Internet hatte Jochen zuvor die entsprechenden Koordinaten herunter geladen.

Mit dem Gerät in der Hand konnten wir den vor uns liegenden Weg verfolgen: erst geradeaus, dann scharf rechts abbiegen… noch 50 m, noch 3 m …“hier müssen wir jetzt suchen“. Aufgeregt spähten wir hinter Grenzsteine, Zäune und Baumstämme und mit etwas Geduld wurden wir mit unserem ungeübten Blick tatsächlich fündig. Wir stießen auf ganz raffinierte Verstecke: ein Schatzbehältnis, das mit Magneten an einer Leitplanke befestigt war, eine kleine Bodenplatte, die hoch gehoben werden musste, ein gut getarntes Loch in einem hohlen Baum. „Ich hab was!“ ertönte dann ein frohlockender Ruf. Wir nahmen das Logbuch heraus und wer bereits einen „Namen“ im Internet für sich angelegt hatte, konnte sich in das Büchlein mit Datum und Uhrzeit eintragen.

So nebenbei erlebten wir immer wieder wunderschöne Ausblicke ins Land Richtung Ingersheim mit seinem weithin sichtbaren Windrad, zum Asperg, Lemberg und sogar bis zum Korber Kopf im Remstal. Die insgesamt 11 Caches wurden allesamt entdeckt; aus jedem Logbuch konnte außerdem ein Hinweis auf die Koordinaten des letzten Verstecks entnommen werden, das die eigentliche Schatzkiste enthielt (in der Fachsprache „Bonus“ genannt). Hier durfte man sich ein kleines Geschenkle heraus nehmen und auch wieder einen Ersatz reinlegen für den nächsten erfolgreichen Schatzsucher.

Schließlich lagen zweieinhalb vergnügliche Stunden und etliche Kilometer hinter uns und unsere jüngste Teilnehmerin meinte: „Das war cool, das nächste Mal bringe ich meine Freundin mit!“ Ein herzliches Dankeschön an Jochen, der mit uns diese schöne Tour durchgeführt hat!

Text und Fotos: Christa Mugele