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Schwäb. Albverein e.V.

Ortsgruppe Ludwigsburg
Peter Mugele

 

Telefon: 07141 - 925152
Goethestraße 6
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Fahrradwanderung

„Über die Höhen des Bottwartales“ am 27.Juli 2014

 Treffpunkt und Abfahrt war am Forum - Brunnen um 9 Uhr, der Himmel noch bewölkt.

Wanderführer Günter (ohne „h“) König begrüßte zunächst 13 RadlerInnen, mehr Gäste als AV-Mitglieder. Vom Hohenecker Heilbach weg fuhren wir auf dem Neckarradweg bis Marbach, wo es unterhalb des Bahnviaduktes über den Steg ging und auf den Murrradweg gewechselt wurde.

Inzwischen war es durch „Abgang“ und „Zugang“ eine bunte Gruppe von 16 Radlern geworden, darunter eine starke Truppe von 8 Pedeleks. Die Schreiberin strampelt noch ausschließlich mit Muskelkraft.

An Murr vorbei ging es nach Steinheim, von dort mit sanfterem Umweg zum Forsthof und weiter Richtung Backnang zum Haus Steinheim und dem nahem Lehrhof. Günter hielt immer mal an, bis der/die Letzte wieder aufgeholt hat.

Die kurzen Pausen waren willkommen und wurden zum Trinken genutzt, denn die Wolken waren bis auf weiße Tupfen auf blauem Grund weg und es war richtig heiß. Da genoss man dankbar den für unsere Gegend so typischen Wechsel von Waldstücken und Feldern. Bei Sinzendorf sahen wir durch Winden hochgezogene Segelflieger und kurz danach das Naturdenkmal „Krugeiche“, eigentlich „Grueg-„ vom altschwäbischen „gruehe oder gruege – ausruhen“. Unter diesem imposanten Baum rasteten unsere Altvordern mit ihren schweren Traglasten. Nach einer „Brombeerrast“ am höchsten Punkt unserer Tour ( 380 m) kamen wir nach Völkleshofen, wo der Ortsverschönerungsverein einen 200 Jahre alten, 35 Meter tiefen Brunnen wieder hergerichtet hat. In diesem „Dornröschenbrunnen“ zeigt sogar eine Beleuchtung  die beeindruckende Tiefe an.

Von hier aus ging es nur noch bergab. Dass man auch bergab mal schieben muss, diese Erfahrung machten wir im Wald runter nach Gronau. Dort hatte man mit dem neuen Schotterbelag etwas übertrieben, sodass die Reifen mehr rutschten als griffen. Nach dem Wald öffnete sich der Blick in die Weite und von fern grüßte die Burg Hohenbeilstein. Am Ortsrand von Großbottwar lud ein Biergarten zu einer längeren Rast ein mit Blick auf den Lichtenstein, was mit einem Foto festgehalten werden musste.

Auf der ehemaligen Bahntrasse des „Entenmörders“ ging es herrlich eben weiter nach Kleinbottwar und Steinheim, wo gleich in Sichtweite des rostigen Mammuts die erst kürzlich umgesetzte Dampflok einen Stopp lohnte.

Beim Weiterfahren grüßte der Murrer Kirchturm und noch einmal ging es an den lebhaft genutzten Sportstätten vorbei Richtung Marbach, wieder über den Steg und an Schleuse und Biotop vorbei nach Althoheneck. Im Uferstüble beendete Günter diese herrliche Tour, die uns mal wieder die Schönheit unserer näheren Umgebung gezeigt hat. Wir haben mit Dank und Lob auch nicht gespart. Er darf das gern mal wieder machen. Die Gruppe löste sich auf, sodass für die willkommene Hocketse nur noch 6 RadlerInnen übrig blieben. Das Bier schmeckte köstlich und es ging munter zu. Der „Strand“ war belegt, die Volleyballer aktiv und die „Zugvögel“ machten mit ihren Kanus den Neckar unsicher.  

Doch auch für uns ging der Tag zu Ende und wir trennten uns nach nettem Schwatz in der Vorfreude auf ein nächstes Mal.

Bericht und Fotos von Gisela Seltmann