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NEU: Monatsplan Juli 2017
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Schwäb. Albverein e.V.

Ortsgruppe Ludwigsburg
Peter Mugele

 

Telefon: 07141 - 925152
Goethestraße 6
71638 Ludwigsburg 

mugele-ludwigsburg@t-online.de

Baden-Baden

Es tröpfelte ein bisschen am Sonntagmorgen, als sich 12 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde am Bahnhof Lbg. mit den Wanderführern Toni Ludl und Gustav König trafen und zunächst nach Karlsruhe fuhren. Dort hieß es umsteigen in die Schwarzwaldbahn bis Baden-Oos und weiter mit dem Bus durch das Stadtzentrum bis zur Haltestelle „Wolfsschlucht“. Die Schirme brauchten wir nur noch kurze Zeit, um sie dann bis zum Ende der Wanderung wegzupacken. Wir folgten dem Rundwanderzeichen und der gelben Raute und kamen an die Teufelskanzel, wo die Sage der Wolfsschlucht zu lesen war. Nach dem romantische Brücklein ging es über gewundene Wege auf und ab, die Bäume stießen an die tief hängenden Wolken und die abgefallenen Blütenstände der Esskastanien bildeten ab und zu einen gelben Teppich.

Wir kamen zum „Verbrannten Felsen“ mit einer Schutz- und Aussichtshütte hoch über dem Murgtal. Weiter ging es zur Ruine Alt Eberstein, wo einige von uns sich im dunklen Turm empor tasteten und mit toller Rundumsicht belohnt wurden: der Merkur auf der einen Seite und die Ebene mit dem Rheinstau bei Iffezheim und einigen Baggerseen auf der anderen, am fernen Horizont der Pfälzer Wald. Eine enttäuschte Bedienung zurücklassend verließen wir die Ruine wieder und kamen auf dem Unteren Felsenweg, angelegt 1839 entlang der beeindruckenden Battertfelsen, zum Alten Schloss „Hohenbaden“, einer wehrhaften großen Anlage, erbaut von diversen Markgrafen durch Jahrhunderte hindurch, heutzutage mit Restaurant und Fremdenzimmern. Hier rasteten wir in hellem Sonnenschein 1 Stunde. Schließlich verabschiedeten wir uns wieder und wanderten abwärts nach Baden Baden. Das letzte Stück ging durch den Schlosspark mit seinen exotischen Bäumen und vorbei am teilweise eingerüsteten Neuen Schloss der badischen Markgrafen.

Es war inzwischen 16 Uhr und internationales Publikum flanierte durch die blumengeschmückte Fußgängerzone, in der auch unser Ziel zur Schlusseinkehr lag. Das „Löwenbräu“ gibt sich ganz bayrisch  mit Biergarten, Dekoration bis hin zur Trachtenkleidung des Personals und natürlich der Speisekarte. Hier bot sich mir die Gelegenheit, einen länger nicht gesehenen Bekannten zu treffen und gutes Essen und eine 2-stündige Unterhaltung zu genießen. Der Gruppe hat es sicher gleichgut geschmeckt, nur hatte uns leider gleich zu Anfang der Regen aus dem Biergarten vertrieben. Obwohl immer wieder die Sonne strahlte, öffnete sich der Himmel erneut zu einem Guss just als wir zum Bus aufbrechen mussten.

Die Anschlüsse auf der Heimfahrt klappten gut, und so erreichten wir Ludwigsburg. wohlbehalten und voller Dank für diesen schönen Tag.

Bericht und Bilder: Gisela Seltmann