Aktuelles
NEU: Monatsplan Juli 2017
NEUE LEITUNG DER ORTSGRUPPE
Rückblicke und Monatsplan
Veranstaltungen des Hauptvereins
Mitgliedsbeiträge ab 01.01.2015
 
Informationen

Schwäb. Albverein e.V.

Ortsgruppe Ludwigsburg
Peter Mugele

 

Telefon: 07141 - 925152
Goethestraße 6
71638 Ludwigsburg 

mugele-ludwigsburg@t-online.de

Startseite > Rückblicke 2015 > 14.-19.06.2015 Senioren im Südschwarzwald

 

Jahresfahrt der Senioren

14.-19.6.2015  -  Südschwarzwald

 

LB:  Einladen ohne Regen, zur Erleichterung von Walter Nufer (Fa. Hassler)

Begrüßung:

Reise- /Wander-Leitung:

Ehepaar Tauscher  -  Ehepaar Schuster  - Gisela Aßfalg – Irmgard Roller (Fotografin und „Kasse“) – „unser“ Walter Nuoffer

  1. Überraschung:  frische Butterbrezeln fürs 2. Frühstück
  2. Überraschung: Abfahrt der SAUSCHWÄNZLE-Bahn ab Blumberg MIT Dampf
  3. Norbert  verteilt „Wissenswertes“ zu unserer Fahrt

Route: AB Richtung Herrenberg – Neckarviadukt – Sulz a/N

Mauersegler flitzen über einer sanft-grünen „Teppichlandschaft“

Unterwegs: Rossberg – Lochenstein – Lemberg (höchster Berg der Schwäbischen Alb – Oberhohenberg – Neckarbrücke (da gibt es die Brezeln und Kaffee)

Wir kommen am ersten Ziel an: Blumberg-Zollhaus; von dort geht es mit der Sauschwänzle-Bahn durchs Wutachtal nach Weizen. Hinter den Büschen entlang der Strecke haben Cowboys ihr Quartier aufgeschlagen und warten nur darauf, den nächsten Zug zu überfallen. Es wird doch wohl nicht unserer sein ?! Doch, denn auf offener Strecke heißt es „Aussteigen – Überfall“:  Eine Wildwest-Show um 1800 wird uns geboten mit „behüteten“ langberockten Damen, Sherif, Banditen, Cowboys, Pferden.

Weiterfahrt mit unserem Bus zur Burgruine Küssaburg, das Wahrzeichen des Klettgaus (das Gebiet zwischen Hochrhein, Randen und Hotzenwald).

Stärkung am Fuß der Küssaburg mit z.B. köstlicher Schwarzwälder Kirschtorte.- Dann wird die Strecke sehr kurvenreich -  eine Herausforderung für Busfahrer, doch  Walter bewältigt dies mit Bravour.

Ist es möglich, dass da noch ein Haus kommt ?

DOCH: Unser Standquartier Landhotel Wehrhalder Hof in Herrischried – Wehrhalden im Hotzenwald

Ländliche Stille empfängt uns und beste Landluft sowie ein gutes Abendessen und  schöne Zimmer.

15/6

Über Bad Säckingen–Liestal-Hersberg in die Schweiz (die beginnt auf der Mitte  der Rheinbrücke) .

Wir wandern zum Berggasthof  Sissacher Fluh (Schweizer Jura), stärken uns dort mit u.a. köstlichem Rüblikuchen und hoffen, den Schweizer Jura zu sehen, doch: Heute Wolken nur und vom Jura keine Spur, Rheinfelden war zu sehen.

Die Rückfahrt auf der Schweizer AB geht via Rheinfelden und Bad Säckingen nach Wehrhalden.

16/6

Eine Schiffsrundfahrt erwartet uns heute auf dem Schluchsee bei sehr kühlem Wetter (ca. 14 Grad).-Trotzdem können wir an Deck sitzen und den dunklen, romantischen See direkt auf uns wirken lassen.

Die Wanderung ab der Staumauer  durch das Naturschutzgebiet  war ganz nach unserem Geschmack: Rechts der See, links der Krumbach, ein murmelndes Rinnsal bis er lärmend vom Berg über Steine herabstürzt. Der Weg ist gesäumt mit lila, rosa und weißen Lupinen,  rotem und weißem Fingerhut, Knabenkraut, Wiesenknöterich, üppigem Farn, Heidelbeersträuchern, Trollblumen u.v.m

Bereits auf der Hinfahrt wurden wir auf den Dom zu St. Blasien hingewiesen, dessen riesige Kuppel ganz überraschend zwischen hohen Bäumen erscheint.

Zum Abschluss dieses wunderschönen Tages besichtigen wir diesen Dom.- Norbert liest uns vor: „Das Gottshaus St. Blasien“ war über acht  Jahrhunderte die Mitte einer benediktinischen Mönchsgemeinde und unzähliger Mitarbeiter auf den weit verstreuten Klostergütern. Eine Urkunde aus dem Jahr 858 berichtet von der Übergabe einer Mönchszelle im hiesigen Albtal an das Kloster Rheinau nahe Schaffhausen.“ …(ff).

Wir sind sehr beeindruckt von der Helle und Größe des Domes, den vielen Fenstern, den weißen Säulen (die an griechische Tempel denken lassen), dem Stuck, der Orgel.

17/6

Heute steht ein großes Programm an: Belchen UND Feldberg.

Ob wir HEUTE den Schweizer Jura sehen ?

Von der Talstation fahren wir mit der Gondel zum Berggasthaus Belchen hoch:“ In Fahrtrichtung aus- und einsteigen, beim Aussteigen gleich weitergehen“-  Durch Wiesen führt uns eine kleine Wanderung um den Belchen herum.

Mit Bus hinunter – hinauf zur Talstation Feldberg, und wieder eine Gondel zum Seebuck.

Leider mussten wir feststellen, dass der Feldberg verloren hat durch zu viele Besucher, Skifahrer, Langläufer, Bauten.

Dann gab es die Möglichkeit zum Feldberggipfel zu gehen (kalt und windig) oder im Schinkenmuseum etwas zu lernen übers Räuchern, die Gewürze, die Tradition.

Abends wurde nach einem opulenten köstlichem Mahl : - Siedfleisch mit Meerrettich, Knödel, Speckbohnen, Schwarzwälder Kirschtorte – zu den Klängen eines Alleinunterhalters heftig das Tanzbein geschwungen, beendet mit einer Polonaise.

18/6

Über Bad Säckingen – Walsdhut-Tiengen nach Schaffhausen. (Das Wahrzeichen die Festung Munot wird Muno ausgesprochen).- Wir gehen auf dem Hochrheinwanderweg zum Schloss Laufen. Unterwegs fällt uns ein Bunker auf zur Verteidigung gegen Deutschland. Wohl nur eine Vorsichtsmaßnahme ? – Ein gläserner Aufzug bringt uns zum brausenden Rheinfall.

Auf vielseitigem Wunsch: kleine Stadtbesichtigung des entzückenden Städtchens Stein am Rhein (Norbert Tauscher macht den Stadtführer). Wir schauen die romanische St. Georgs-Kirche aus dem 12. Jh. an.

Bei dichtem Nebel fahren wir zum Wehrhalder Hof:- „Der Schweizer Jura ist  nicht zu sehen; wir müssen froh sein, Herrischried zu finden.“

19/6

Abschied von unserer „Ländlichen Stille“ in Herrischried, der Familie Frommherz, den guten Abendessen, den Fleischplatten, der Gemütlichkeit. Alle winken, Reinhard Frommherz mit dem Hotelpersonal von außen, wir von innen.

Als krönender Abschluss: das Schwenninger Moos. Zauberhaft: Sonne, wenig weiße Wolken, Silber- und Graureiher, Sumpfhuhn, Blessralle, Fröschequaken, Kaulquappen, weiche Moospolster. Und: Im Schwenninger Moos ist der NECKARURSPRUNG.

Nach einem bestellten Mittagessen in der „Waldeslust“ geht es Richtung LB, wo wir – dank des vorausschauenden Fahrens von Walter – pünktlich ohne Stau, pünktlich ankommen.

Unterwegs haben wir noch demokratisch abgestimmt, wohin es 2016 gehen soll.

Wir bedanken uns für 6 wunderschöne, perfekt-ausgefüllte Tage bei unserer Reise-/Wanderleitung, für die Planung,  die „Vorwanderung“, die liebevolle Betreuung , das Aufmerksammachen auf  Schön-/Besonderheiten in Stadt und Natur.  Unserem großartigen Fahrer Walter Nuoffer klatschen wir Beifall.

Die „Albvereinfamilie“ löst sich auf; wir speichern die erlebten Tage unter „Unvergesslich“.

Wir sagen „Auf Wiedersehen“ und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Und noch ein Wort von Oscar Wilde: „Reisen veredelt den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf.“

Bericht: Renate Schneider

Fotos: Irmgard Roller