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Startseite > Rückblicke 2015 > 16.09.2015 Senioren im Stromberggebiet

Mit den Senioren des Schwäb. Albvereins der Ortsgruppe Ludwigsburg unterwegs im Stromberggebiet um Ochsenbach

Man war recht zuversichtlich, daß das nach sommerlichen Tagen heute etwas trübe Wetter wenigstens so bleibt, doch bei der Fahrt nach Bietigheim, Sachsenheim, Hohenhaslach, Spielberg, Ochsenbach hat es begonnen zu regnen. So wurden halt am Ausgangspunkt des Wandertags am hochgelegenen Waldparkplatz am "Schlierkopf " bei Häfnerhaslach Schirme ausgepackt.

Die Gruppe der Langwanderer unter der Führung von Ilona und Dara machten sich auf, um über den sogenannten Rennweg auf guten Waldstraßen und weiter durchs große Strombergwaldgebiet zum Zielort Ochsenbach zu wandern. Flott kam die Gruppe voran. Bei einer überdachten Waldhütte wurde Rast gemacht, der Regen hatte aufgehört, frische Waldluft tat gut und man hatte zum Schluß der Wanderung, nach harten Wegen, noch einen wunderbaren naturbelassenen Waldpfad, jetzt im Gänsemarsch, zu gehen. So wurde zu aller Zufriedenheit nach ca. 2 1/2 Std. das Endziel erreicht.

Die Gruppe mit der etwas kürzeren Wanderung, von Irmgard und Erika geführt, wanderte im Wald hinab in Richtung " Kirbachhof ", ein landwirtschaftlich geführter Hof, der seinen Ursprung im Mittelalter hat und inmitten des Naturparks Stromberg liegt. Bei der Hinfahrt konnte man vom Bus aus auf großen Weideflächen bereits eine Martins-oder Weihnachtsgans aussuchen. In der Nähe vom Kirbachhof liegt auch das sogenannte "Kibannele", eine aus 1668 datierte Sandstein-Statue. Sie stellt eine antike Fruchtbarkeitsgöttin oder die römische Jagdgöttin Diana dar und steht in einem grün umrahmten ovalen See. Irgendwo wartete der Bus und brachte dann auch diese Gruppe nach Ochsenbach.

Bleiben noch die Spaziergänger, welche sich den Ort Ochsenbach anschauen konnten. Die denkmalgeschützten schönen Fachwerkhäuser sind sehenswert und zeugen vom frühen Wohlstand des Ortes, der zu einer der schönsten Ortschaften der Gegend gehört. Alles wäre natürlich eindrucksvoller bei schönem Wetter gewesen und man hätte auf dem weitem Kirchenplatz mit schönem Brunnen ausruhen können.

Letztlich trafen sich dann aber im Landgasthof "Zum Stromberg" alle Gruppen wieder zu Mahlzeit, einem guten Viertele, Kaffee und Kuchen zusammen. Dem Stimmengewirr nach war zu entnehmen, daß anscheinend alle mit dem Wandertag zufrieden waren.

Auf der Heimfahrt dankte Frau Roller allen Verantwortlichen für ihren Einsatz, machte auf die nächste Ausfahrt aufmerksam und hat auch nicht den Fahrer Walter der Fa. Hassler vergessen, welcher uns gut und sicher auf den Straßen des Strombergs hin und her gesteuert hat.

Text: Wolfgang Staudenmayer

Bilder: IrmgardRoller