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Senioren wandern am 16.01.2019

In Stuttgarts Wäldern

 

In Alpenregionen Schneechaos, bei uns winterliches Schmuddelwetter, beim ersten Wandernachmittag des Neuen Jahres der Albvereins-Senioren aber fast blauer Himmel, schönes Wetter.

Ins große Wald- und Naturschutzgebiet um Schloss Solitude, vorbei an Wildsau- und Rotwild-Gehegen, hin zum Bärenschlösschen mit seinen Seeen, weiter zum Universitätsgebiet von Vaihingen und zum Tagesabschluss ins dortige Naturfreunde-Haus, führte das Wanderführerteam Erika Rosenow, Heide Maier und Ehepaar Christa und Axel Brielmaier die verschiedenen Wandergruppen der Albvereins-Senioren, während die wenigen Spaziergänger beim Naturfreundehaus in Vaihingen die Umgebung erkunden konnten.

Wenn auch die Wanderwege vom Schnee noch recht feucht waren, war es ein angenehmes Gehen durchs weitverzweigte Wegegebiet. Imposant und bizarr die am Weg und im Wald stehenden mächtigen Buchen- und Eichenbäume, des Alters wegen teilweise umgestürzt oder zersplittert noch als Baum stehend. Deshalb sind im Waldgebiet auch viele Eichenbäume mit Namen versehen wie z.B.: König Wilhelm-Eiche, Kropf-Eiche, Saufang-Eiche, Adler-Eiche, mächtige Bäume also, welche seit dem Entstehen des Waldgebiets dort ihre weiten Baumkronen ausbreiten. Viel Totholz, mit frischem Moosgrün bewachsen und kleine Schneereste am Weg bringen etwas Licht und Farbe in den mausgrau umgebenden Wald. Dem sogenannten Saufang-Weg entlang kommt man zu den umzäumten Wildschwein- und Rotwildgehegen. Kein Schwein suhlt sich aber im feuchten Nass, doch zwei ruhende Hirsche mit großem Geweih können ganz in der Nähe beobachtet werden. Am Weg auch immer wieder auf großen Waldwiesen ehemalige barocke Jagdhäuschen. Über einen kleinen Steg kommt man zum Glemsursprung. Das kleine Bächlein, zeitmäßig jetzt mit Laubwerk und Treibholz versehen, sollte zum Frühjahr hin etwas gereinigt werden . Man kommt zum Bärenschlösschen und seinen großen umgebenden Waldwiesen, den Bärenseen, welche leicht zugefroren sind. Man macht eine kleine Wanderpause. Eine bronzene Bärenskulptur mit abgegriffener blanker Schnauze ist beliebtes Foto-Objekt. Nun abwärtsgehend ist eine Wandergruppe am Oberen Bärensee am Ufer entlang unterwegs um einen letzten schönen Blick hinauf zum Bärenschlösschen zu haben. Ein Teil der Wandergruppe ist aber bereits auf dem Weg hinunter zum sogenannten Schattenring gekommen. Straßen führen dort in alle Richtungen. Dort hat die Wanderer dann die Autowelt wieder eingeholt. Erinnerungen an tolle Motorrad-Rennen in den 1960ger Jahren machen besonders bei den Männern die Runde. Für einen Teil der Freunde ist die Wanderung jetzt zu Ende. Der Bus bringt sie zum Naturfreunde-Haus nach Vaihingen zum Tagesabschluss. Eine restliche Gruppe geht aber vom Schattenring noch weiter bis zum Universitätsgebiet von Vaihingen.

Zufrieden mit dem Wandernachmittag lässt die Seniorengruppe den Tag ausklingen.

Zu gegebener Zeit wird die Heimreise angetreten. Es ist Nacht geworden und Busfahrer Walter von der Fa. Hassler hat noch einiges zu tun um im rot leuchtendem weitreichenden Autolichtband zurecht zu kommen.

Irmi Tauscher bedankt sich beim Wanderführerteam im Namen Aller für den gut vorbereiteten und geführten Wandernachmittag. Dank geht auch an Walter, der mit den Wanderfreunden immer nett und hilfsbereit umgeht und alle immer gut ans Ziel und wieder nach Hause chauffiert.

Schon freut man sich auf den nächsten Monat, wo es zu Wein und Hölderlin geht, zum Lauffener Panaromaweg.

 

Bericht:   Wolfgang Staudenmayer

Bilder von Irmgard Roller u. W.Staudenmayer