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Startseite > Rückblicke 2019 > 18.09.2019 Senioren wandern im Schurwald
Am 18. September 2019

"Senioren wandern im Schurwald"

 

Senioren unterwegs im Schurwald

Am 18. September sind die Albvereins-Senioren aus Ludwigsburg im Schurwaldgebiet bei Strümpfelbach gewandert. Viele  Wanderfreunde sind bei sonnigem Wetter mit dem Reisebus  durchs Industriegebiet Fellbach und weiter nach Beutelsbach gekommen. Von dort aus geht  es dann über kurvenreiche Straße  hinauf  ins große  Gebiet Schurwald. Auf der Hochebene durch landwirtschaftliche Flur kam man nach Schanbach. Dort am Ortsbeginn machte sich eine kleinere Gruppe auf eine 2 1/2 stündige  Wanderung.  Mit Wanderführerin Erika Rosenow und Frau Kraus  ging es über den Schanenwald auf guter Waldstraße  abwärts, zum Gebiet Fischerhau und dort, aus dem Wald kommend  zum sogenannten Karlsstein oberhalb Strümpfelbach. Der Karlsstein erinnert an die ehemaligen Grenzstreitigkeiten zwischen Endersbach und Strümpfelbach und ist heute ein wunderbarer Aussichtsplatz von wo man weit ins Remstal blickt. Über Weinberge erreicht dann die Wandergruppe  Strümpfelbach  und kommt so zur Schlußeinkehr.

Inzwischen sind die übrigen Wanderfreunde nach Lobenrot weitergefahren und machen sich von dort aus auf den 1 1/2 stündigen Weg hinab nach Strümpfelbach. Die Wandergruppe um Irmi und NorberTauscher kommt zunächst an einem wunderbar angelegten Apfel- und Birnenlehrpfad und mit entsprechenden Sortenbeschreibungen vorbei. Rotbackig leuchten die Äpfel aus dem Blattwerk. Reichlich die Birnen am Baum. Der etwas steinige Waldweg führt die Wanderer dann hinein ins Waldgebiet Schießackerhau und Ettenfürst. Stetig geht es abwärts. Am Weg viele gefällte Buchen. Kurz macht abseits im Wald ein großes Arbeitsgerät Lärm beim Baumfällen. An sonnigen Stellen wird Rast gemacht. Dann lichtet sich der Wald, kommt zu Obstbaumwiesen wo am Wegrand bereits frühe Herbstzeitlose blühen. Bald hat man freien Blick in die Landschaft hinaus.  Unschön breitet sich in der Ebene das Industriegelände bei Fellbach hin  nach  Waiblingen aus. Schön aber der Blick hinüber zu Korber Kopf, zum Hörnleskopf. Die Remstäler Weinberge sind mit vielen Ortschaften unterbrochen. Weit hinten ist in Richtung Ludwigsburg das Hochhaus von Wüstenrot, das Klinikum und weiter der helle Schornstein vom Kraftwerk Marbach auszumachen. Unten im Tal liegt Strümpfelbach, schönster Ort im Remstal, fast romantisch ist das geschlossene Ortsbild und Jahrhunderte alt die Fachwerkhäuser, sehenswert und einen Besuch wert. Hier auch in den Weinbergen ein gern gegangener Kunstpfad mit Figurengruppen des Ortsansässigen Bildhauers Ulrich Nuss. Man geht weiter, kommt jetzt in das  Weinberggebiet. Stetten mit seiner Yburg.

Die Yburg, auch Yberg oder Eibenburg genannt, ist eine Ruine, wurde im 14.Jhdt von den Truchsessen von Stetten als Wohnburg erbaut. Bekannt auch, daß die Burg keinen Brunnen besaß, sodaß Wasser jeden Tag vom Tal zur Burg gebracht werden mußte. Deshalb wurde  später die Yburg aufgegeben und in Stetten eine Wasserburg erstellt.. Die Yburg mit ihrer vielfältigen Vergangenheit wurde 1969 von der Stadt Stetten erworben, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ist jetzt von  den großen Weinbauflächen umgeben. Am Weg sichtbar reich tragende gut gepflegte Weinreben. Es wird einen guten neuen Wein geben, obwohl manche Weinrebe unter  Hitze und Wassermangel gelitten hat. Dann ist der Talgrund erreicht und wir sind bald  bei der Schlußeinkehr dem  Restaurant Lindhälder Stüble.  Alle Senioren sind wieder beieinander. Sie  sind zufrieden und begeistert von der wunderschön umgebenden Landschaft Schurwald, welcher bei Fellbach am Käppelesberg beginnt und sich weiter über Strümpfelbach, Beutelsbach hin nach Lorch ausbreitet und später auf das Gebiet des Welzheimer Waldes trifft.

Dank für gute Einkehr, Dank den Verantwortlichen für den wunderschönen, gelungenen Wandernachmittag, sowie Walter am Steuer, welcher die Senioren heil von Ort zu Ort chauffiert hat.

 

Bericht und Bilder: Wolfgang Staudenmayer