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am 21. August 2019

Tagesfahrt mit den Senioren

"Ins Nördlinger Ries"

 

Mit Tauschers nach Nördlingen

 

Am 21. August , um 8,30, nachdem sich der Nebel langsam auflöste,  starteten wir zur Tagesfahrt  nach Nördlingen mit dem Hassler Bus und dem allseits beliebten Fahrer Walter

Los ging`s

Als wir auf der Autobahn, an der Kapfenburg, die wunderschön und prächtig weithin zu sehen in der Sonne auftauchte, vorbei fuhren ,machte uns Norbert Tauscher gleich auf sie aufmerksam.

Sie steht auf einer Bergnase des Albtraufs bei Lauchheim, auf dem Härtsfeld.

Ein ehemaliges Deutschordenschloss.  Es besteht aus verschiedenen Gebäudekomplexen.

Die Sonne meinte es gut mit uns, so sahen wir auf der Weiterfahrt den Ipf. Ein 668 Mr. hoher, ebenfalls auf der Ostalb gelegener Zeugenberg bei Bopfingen. Im Umfeld des Nördlinger Ries , westlich des Kraterrandes. Er überragt die Stadt um ca. 200 Meter. Seine Hänge sind bis auf Teile der Nordseite unbewaldet, man sieht dort Vegetation von Heide.

Das Ries ist übrigens ein Naturraum. Es liegt im Grenzgebiet zwischen schwäbischer Alb und fränkischer Alb.

Hier begann unsere  ca. 4 km lange Wanderung. Es ging vorwiegend durch den Wald. Tags zuvor hatte es stark geregnet, so dass die Waldwege rutschig und zum Teil schlammig waren. Alle kamen super damit zurecht . Auf schmalen Wald- Wanderwegen, wurden die Schuhe zwar dreckig ,aber wir sind wohlbehalten und gut gelaunt am Bus angekommen. Bis auf die Spaziergänger, die trockenen Fußes mit dem Bus zum Waldparkplatz bei Lauchheim gefahren waren.

 Zur Belohnung gab es Frühstück !

Hülen ist ein Ortsteil von Lauchheim. Hier legten wir eine Pause ein.

Wir wurden verwöhnt mit Kaffee, den Walter gekocht hatte und Brezeln und leckeren  Müsli-Laugenstangen die Irmhild Tauscher spendierte.

Hoffentlich bleiben uns Irmi und Norbert Tauscher noch lange erhalten.

Norberts Wissen, wenn wir unterwegs sind, und Irmis Fürsorge , da können wir uns glücklich schätzen. !!

 

Nach dem Überraschungsfrühstück verließen wir  BW und fuhren weiter nach Bayern. Nach Nördlingen, dem Ziel unsere Tagesreise.

Nördlingen, ein wunderschönes mittelalterliches Kleinod. Die  Altstadt ist umgeben von einer gut erhaltenen

Stadtmauer, mit Türmen, Fachwerk und einem fast zweieinhalb langen überdachten Wehrgang.

Den einige von uns gleich erkundeten, um sich so einen kleinen Überblick über die Stadt zu verschaffen.

Wir hatten viel Zeit, die uns zur freien Verfügung stand. So konnte jeder nach seinem Gusto die Stadt erkunden.

Bei einem Spaziergang durch den  Wehrgang sah man weithin das Wahrzeichen der Altstadt. " Den Daniel ".

Der Kirchturm eines im Zentrum befindlichen , imposanten gotischen Bau , der St. Georgs Kirche. Der spätgotische Bau wurde um 1427-1505 erbaut. Auf 22 schlanken Säulen werden Schiff und Chor überwölbt. Eine der größten Hallenkirchen im Süddeutschen Raum. Mit einer barocken Kanzel und einer Seitenorgel , mit dem hohen , spätgotischen Gewölbe, lässt es den Betrachter staunend zurück.

Von der Kirchturmspitze des Daniel aus, (350  Stufen aufwärts !) hat man einen wunderschönen Panoramablick, der weit ins Land reicht,  mit Blick auf die  Altstadt mit dem Rathaus, seinem Giebeldach, den verschiedenen Türmchen der mittelalterlichen Stadt und dem vielen  Fachwerk.

Das Rathaus gehört zu einem Ensemble mittelalterlicher Gebäude rund um den Marktplatz.

Beachtenswert im Turm ist die Holzkonstruktion,  auch die zwei alten  Glocken mit wunderschöner Verzierung . 

 

Leider kann man bei einer Tagesfahrt nicht alles anschauen, so musste man sich manches Mal nur mit einem Blick z.B. vom 90 mr. hohen  Turm des Daniel begnügen.

Wir, die Senioren des Albvereins, bedanken uns ganz herzlich bei unseren Tauschers für immer wieder neue Ideen.

Die das  Wandern mit dem Kulturellen bestens verknüpfen.

 

Erika Rothweiler