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Am 16. September 2020

Senioren wandern

Zwischen Enz und Neckartal

 

Bei drückender Schwüle starten die Senioren zu ihrer Spätsommer-Wanderung.

Ausgangspunkt ist der Husarenhof, ein Teilort von Besigheim.

Die Gruppe der Langwanderer folgt der Markierung des Schwäb.Albvereins durch den Bietigheimer Forst zum Fürstenstand.

Auf einer Felsenkanzel gelegen, war der Fürstenstand ein wichtiger Punkt zu den Treibjagden der Herzöge.

Heute bietet sich von hier oben ein schöner Tiefblick ins Enztal, sowie hinüber nach Bietigheim- Bissingen.

Die Gruppe der Kurzwanderer erreicht ansteigend auf einem holprigen, grasigem Weg den Waldrand.

Beherrschend auf einer Anhöhe, das ca 180 m hohe Ingersheimer Windrad. Der Pfad durch den schattenspendenden Wald ist knochenhart, der Boden ausgetrocknet und rissig, Folgen der langanhaltenden Trockenperiode. In leichtem bergab erreicht die Gruppe das Lusthaus.

Das “Lusthaus”, eine Rast und Unterstandshütte auf einer Lichtung im Forst, ist ganz aus Holz gebaut. Das Dach wird von einem kräftigen Baumstamm gehalten, dessen  oberes Ende in einer kranzförmigen Holzkrone endet. Während unserer Pause erreichen die Langwanderer ebenfalls die Hütte. Nach einem kurzen “Hallo”, geht es für diese Gruppe hinauf zum Windrad und dann auf aussichtsreichem Höhenweg nach Kleiningergersheim.

Die Gruppe der Kurzwanderer folgt nun der Markierung “HW 10” (Fernwanderweg Pforzheim-Lorch),sowie der Markierung “Bischofsstab auf dunklem Untergrund” (Martinus-Wallfahrtsweg). Man erreicht den Waldrand und verläßt dadurch den schattenspendenden Forst. Vor uns, in Richtung Großingersheim, ziehen sich weite Streuobstwiesen hin. im Gras entdecken wir immer wieder Herbstzeitlose. Unser Blick nach Süden erreicht die Hochhaus-Silhouette von Ludwigsburg (Kreiskrankenhaus, Marstallzentrum, GDF-Hochhaus). Daran anschliessend zieht sich der Salonwald hin. Schlank ragt der Kamin des Kraftwerks Marbach III empor. Im Südosten erblicken wir die Höhen um den Korber Kopf, etwas weiter östlich, die Kuppe des Lembergs. Vorbei an einem aus Quadersteinen errichteten Unterstand aus dem Jahr 1840 erreicht die Gruppe  die ersten Häuser von Großingersheim. Der wartende Bus bringt sie zur Schlußeinkehr in den Gasthof Linde in Kleiningersheim. Den Durst löschen ist das erste Gebot.

Die Spaziergänger haben inzwischen auf dem Panoramaweg, oberhalb des Neckartals, einen Spaziergang unternommen und erwarten mit uns die Langwanderer.

Erschöpft durch die drückende Schwüle genießt auch diese Gruppe den Schatten der Gaststätte. Ein gemeinsames Essen rundet den Wandernachmittag ab. Zu gegebener Zeit bringt uns der Hassler-Bus zurück nach Ludwigsburg.

 

Bericht:N.Tauscher

Bilder: I.Tauscher