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Startseite > Rückblicke 2020 > 19.02.2020 Sen. wandern in Stuttgart. Wäldern
Am 19. Februar 2020

Senioren wandern

"In den Stuttgarter Wäldern"

 

Graupelschauer und dicke Regenwolken bei der Abfahrt am ZOB-LB, eine Stunde später blauer Himmel und Sonnenschein am Schloß Solitude.

Die Wanderung beginnt am Forsthaus eins, an der Nahtstelle zwischen Rotwild- und Schwarzwildpark. Der Weg führt durch den Schwarzwildpark, der 1815 von König Friedrich von Württemberg angelegt wurde.Die Stadt Stuttgart errichtete 1965 im Schwarzwildpark ein Wildschweingehege, um das ein ca 1 km langer Rundweg herum führt.

Die Wanderer erreichen den Saufangpavillion von 1843, eine historische Futterstelle. Einige der Borstentiere lassen sich blicken und werden häufig fotographiert. Dann ist das weitläufige Areal am Schloß Solitude erreicht. Hier sind kurz zuvor die Kurzwanderer und Spaziergänger angekommen, deren Weg zuerst an den Kavaliershäusern der Offiziere entlang führte.

Schloß Solitude wurde Ende des 18.Jh. durch Herzog Eugen von Württemberg im Rokokostil errichtet. Es diente überwiegend als Jagd- und Repräsentationsschloß. Herzog Eugen ließ von seinem Residenzschloß in Ludwigsburg eine kerzengerade Verbindungsstrasse zum Schloß Solitude Ende des 18.Jh. erbauen. Sie ist ca 13 km lang und dient durch ihre gerade Linie als Basislinie für Vermessungszwecke.

Der Fernblick vom Schloß nach Norden reicht bis Ludwigsburg, zu den Höhen des Strombergs und bis zu den bewaldeten Höhen der Löwensteiner Berge.

In zwei verschiedenen Gruppen, jedoch mit dem gleichen Weg, geht es über eine Brücke, die über die autobahnähnliche ausgebaute Wildpark-Strasse führt.

Die Hirschallee führt nun durch den Glemswald, die größte zusammenhängende Waldfläche in der Region Stuttgart. Der Wald wird als Erholungsziel viel von den Stuttgarter Einwohnern benutzt.

Man erreicht den kleinen Stern und bald darauf den großen Stern. Der Name weist auf die größte Kreuzung im Glemswald hin, hier treffen 7 Forststrassen, bzw. Forstwege zusammen. Eine einfache Holzhütte bietet den Wanderern Schutz bei Regen und die Möglichkeit einer Erholungspause.

Vorbei an einer Wegmarkierung mit dem Hinweis „Krummbachtal“ 1,7 km geht es bald darauf bergab. Das Krummbachtal ist ein kleines bewaldetes Seitental, durch das der Krummbach fließt. Er entspringt bei der Schillerhöhe und schlängelt sich durch ein romantisches Tal, ca 4 km abwärts ins Mahdental. Hier mündet der Krummbach in die Glems.

Im Waldgasthof Krummbachtal findet die gemeinsame Schlußeinkehr statt. Kaffee und Kuchen, sowie ein gutes Essen beenden den schönen Wandernachmittag.

Unser Stammfahrer Walter bringt die Wandergruppe sicher zurück nach Ludwigsburg.

 

Bilder:     Irmgard Roller

Bericht:  Norbert Tauscher