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Schwäb. Albverein e.V.

Ortsgruppe Ludwigsburg
Peter Mugele

 

Telefon: 07141 - 925152
Goethestraße 6
71638 Ludwigsburg 

mugele-ludwigsburg@t-online.de

Auf den Höhen des unteren Filstal

Wanderung am 28.7.2013 auf die Höhen des unteren Filstales.

Nach heißen Tagen und einer von Gewittern geprägten Nacht will eine kleine Wandergruppe (7 Personen) auf die Schwäbische Alb  -  Ausgangspunkt Geislingen-Altenstadt, dort die kurze Bergstraße hinauf zum Wald. Die Wolken der Nacht werden von der Sonne verdrängt und wir sind froh um den schattigen Waldweg des ersten Anstiegs. Dann schmale Serpentinen im Wald aufwärts und mit einigen kleinen Verschnaufpausen und vielen Schweißtropfen sind die 300 Höhenmeter bewältigt. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast führt unser Weiterweg am Rand eines herrlichen Golfplatzes (Bad Überkingen) entlang, der nicht schöner in die Alblandschaft hätte eingefügt werden können. Trotz der Wärme ist das Gehen gut zu ertragen, da uns ein leichter Wind etwas Kühle verschafft und der uns auch auf dem weiteren Waldweg begleitet.

Dann liegt unser Ziel vor uns  -  der "Burren" , im Volksmund auch "Das Nadelkissen" genannt. Aus dem Wald kommend breiten sich überraschend bunte Wiesen vor uns aus. Vorherrschend  Wilde Möhre und gelbes Greiskraut, dann niedrige Flockenblumen , Skabiosen, roter und gelber Klee, Thymian, vereinzelt noch verspätete Glockenblumen und Lichtnelken, um nur eine kleine Auswahl an Blühendem zu nennen. Heuschrecken hüpfen um unsere Knöchel und Bremsen erfreuen sich an unseren bloßen Armen und Beinen. Ein letzter Anstieg auf den "Burren" über Trockenrasen mit Wacholderbüschen und ersten Silberdisteln - geschafft! Eine Menge kleiner, brauner Schmetterlinge flattert über das Gelände und auch 2 seltene Schwalbenschwanz-Schmetterlinge gaukeln um uns herum. Das Schönste aber hier oben ist die Aussicht. Die 3 Kaiserberge: Hohenstaufen - Rechberg - Stuifen  liegen breit vor uns. Die Ausläufer von Rosenstein, Bernhardus und Kaltem Feld grüßen herüber. Unter uns das stark bebaute Filstal mit den Orten Süßen, Salach und Eislingen. Und einsam im Wald die Ruine Scharfenberg oberhalb Süßen.

Aber nun nichts wie hinunter durch Wald und Wiesen. Die Hitze wird drückender je weiter wir ins Filstal hinunterkommen. Die Getränke sind inzwischen alle aufgebraucht und unser Gasthof in Giengen/Fils winkt mit kühlen Getränken. Auch das gute Essen ist rasch serviert. Doch dann wird unsere gemütliche Runde aufgeschreckt vom plötzlich hereinbrechenden Gewittersturm mit Starkregen und Hagelschlag. Bange Blicke gelten der Uhrzeit. Müssen wir durch dieses Wetter zum Bus, der uns nach Süßen bringen soll? Nein, der Himmel hat ein Einsehen, nur noch wenig Regen bei der Abfahrt zum Bahnhof, von wo wir mit dem Regionalzug nach Ludwigsburg zurückfahren.

Ein wunderschöner, gemütlicher Sommertag geht zu Ende. Noch ein herzliches Dankeschön unserem Wanderführer Hans Stöhr, der diese Route ausgesucht hat.

Bericht: Marianne Staudenmayer