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Schwäb. Albverein e.V.

Ortsgruppe Ludwigsburg
Peter Mugele

 

Telefon: 07141 - 925152
Goethestraße 6
71638 Ludwigsburg 

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Auf dem Remsweg

Von Plüderhausen nach Schorndorf. Wanderung am 25.August 2013

 Das Wetter macht einfach was es will! Sommerliche Vortage, aber in den frühen Morgenstunden des Sonntags hatte es zu regnen begonnen. Trotzdem machte sich eine kleine Wandergruppe von Plüderhausen  aus auf den Weg über die Ausläufer des Schurwaldes nach Schorndorf zu wandern. Wanderführer Achim Schröter und Dieter Mosdzien hatten die Wanderstrecke bei schönem Wetter erkundet und vorbereitet. Heute ist der Himmel grau, Wolkenverhangen und es regnet. Schirme werden ausgepackt, Regenschutz angebracht und durch Plüderhausen hindurch, der Rems entlang, die B 29 querend, ging es dann zum Waldgebiet der Remshalde. Auf einer Waldstraße geht es stetig aufwärts zur Höhe wo die Wanderstrecke "Remsweg" verläuft, welcher von der Remsquelle bei Essingen im Albuch dem Fluss entlang, zum Teil etwas abseits auf den Höhen, hin bis nach Remseck bei Ludwigsburg, geht. In dieser Landschaft muß man halt meistens zuerst bergauf wandern weil Wege im engen Talgrund durch Bebauung und Industrie nicht gut möglich sind. Unterwegs wird bekannt, dass die Ortsgruppe Plüderhausen des Schwäb. Albvereins bei ihrem Wanderheim " Rehhaldenhütte " ihr alljähriges Vereinsfest feiert. Für uns nach dem Anstieg gute Rastmöglichkeit, für die Veranstalter willkommene Möglichkeit uns Essen und Trinken, Kaffee und köstlichen Kuchen, auch spritzig unterhaltsame Musik, anzubieten. Schade, dass das mit viel Aufwand und Organisation vorbereitete Fest im Regen unterzugehen droht.  Danke für gute  Bewirtung und Lob der Ortsgruppe Plüderhausen. Auch wir müssen bald wieder hinaus in den regennassen Wald. Dort wird später ein vom Sturm der  letzten Tage verwüstetes großes Waldgebiet erreicht. Zersplittert, mit  Gewalt abgebrochen, kreuz und quer durcheinander geworfen, bietet sich dem Auge ein grausiger, unfassbarer Anblick. Gefallene Bäume müssen umgangen oder überstiegen werden, Vorsicht ist geboten und deshalb wird eine andere Wegstrecke gewählt. Die Waldstraßen sind gut zu gehen und aus dem Wald kommend, dann im Tal, geht es an großen Weideflächen eines Pferdehofes vorbei. Dort werden wir neugierig von triefend nassen weidenden Pferden beäugt. Wir müssen weiter. Regen, starker Regen, kein Ende ! Sind wir kurz vor der Sintflut? Kaum ist die gegenüberliegende Waldlandschaft um Plüderhausen zu erkennen. Alles grau in grau. Trotzdem ist die Stimmung gut - auch nass glänzendes Baumlaub kann erfreuen. Nach einer kleinen Stehrast kommt man ins das Waldgebiet des Ronneberg und muß nochmals zu einer entsprechenden Höhe im Wald aufsteigen. Lang ist der Weg, dann sind die ersten Häuser von Schorndorf, die Daimler-Stadt, erreicht. Wir sind langsam überall feucht und sehnen uns nach einem trockenen Platz. Am mächtigen Mauerwerk des Schlosses mit seiner umgebenden Parkanlage vorbei, geht es hinein in die Innenstadt. Da ist die gotische Stadtkirche, überall sind schöne Fachwerkwinkel und gepflegte, blumengeschmückte Hausfassaden. Wir kommen über den großen Rathausplatz mit Daimler-Denkmal und prächtigem Steinmosaik an einer Hauswand. Ein großes Bauareal die " Arnold-Galerie " , verwinkelt, überdacht und mit allerlei Einkehr-und Einkaufsmöglichkeiten, nimmt uns auf und schon sind wir bei unserer Schlußeinkehr, einer Brauerei-Gaststätte. Essen und Trinken schmeckt und bald ist auch trockene Kleidung zu spüren. Beim Danksagen an die Wanderführer Achim und Dieter meint man, daß heute schon viel Fantasie nötig war, Sonne, Licht, Farbe, Wärme, Natur zu spüren. Doch trotz aller Widrigkeiten war es ein erlebnisreicher Wandertag. Eine Wanderung in dieser Gegend kann ja dann einmal bei schönem Wetter nachgeholt werden. Vieleicht wieder zum Hüttenfest der Püderhausener Wanderfreunde vom Schwäb. Albverein.

 Bericht: Wolfgang Staudenmayer