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Startseite > Rückblicke 2016 > 06.01.2016 Dreikönigswanderung

Rückblick auf die Dreikönigswanderung

„Bittenfelder Besinnungsweg“

vom 6.1.2016

 

 

Eine große Teilnehmerschar wollte das neue Wanderjahr 2016 am Dreikönigstag beginnen. Viele gute Wünsche zum neuen Jahr wurden ausgetauscht … „vor allem Gesundheit, natürlich“. Dann ging es los mit dem Bus nach Bittenfeld. Mit den Wanderführerinnen Ingrid Ollig und Christa Mugele begaben sich die Teilnehmer auf den Besinnungsweg, der 2006 entstanden ist.

Bei der Begrüßung erzählte Ingrid viel Interessantes über den Ort und das Zustandekommen der Stationen. Der Weg „verbindet Geschichte, Natur, Kultur und Spiritualität auf besondere Weise“ wie es im Begleitheft der Gemeinde heißt. Er wurde gestaltet von vielen Ehrenamtlichen mit Unterstützung der Stadt und der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde. Zwölf Themenstationen mit Namen wie „Raum und Zeit“, „Stille“, „Freiheit“ verbinden die Bittenfelder Orts- und Kirchengeschichte und geben jedem Wanderer die Möglichkeit zum Nachdenken über die Texte, die an jeder Station zu finden sind.

Der Weg beginnt an der Ulrichskirche, die aus der Zeit um 1300 stammt und die dann 1483 zur heutigen Kirche ausgebaut wurde. Vor der Kirche, die leider geschlossen war, blühte in üppigem Rosa der Winterschneeball, ein wunderschöner Anblick. Am alten Friedhof („Labyrinth/Lebenswege“) ist ein großes Labyrinth in den Boden gelegt. Mit vielen Windungen spiegelt es das menschliche Leben wider, wo auch nicht jeder Weg gerade verläuft. Ein Labyrinth ist auch das Markierungszeichen für den gesamten Weg.

Wir verließen den Ort und erreichten die freie Landschaft. Ein liebliches Panorama aus Wiesen, Obstbäumen und Wald lag vor uns. Um Bittenfeld herum gibt es unzählige Streuobstwiesen, wo auch die berühmten Bittenfelder Mostäpfel wachsen, die jedem schwäbischen Most einen besonders guten Geschmack verliehen haben.

Eindrucksvoll waren auch die Stationen „Stille“ im Waldgebiet Brühleichen und „Freiheit“ auf der Anhöhe über Siegelhausen. Der Asperg war in Sichtweite, der seit Jahrzehnten das genaue Gegenteil von Freiheit symbolisiert. Die Ortschaft Affalterbach breitete sich unter dem Lemberg aus, der zum Greifen nahe lag. Dort oben steht übrigens die Bank, die Familie Hiller dem Albverein gestiftet hat nach dem Tod unseres langjährigen Mitgliedes Albert Hiller.

Durch Siegelhausen ging es weiter wieder in den Wald Richtung Bittenfeld zurück. Auf dem Weg zur katholischen Martinskirche, die erst nach dem Krieg erbaut wurde, begegneten wir einer Gruppe Sternsinger, die wie alljährlich an diesem Tag unterwegs waren und für einen guten Zweck sammelten. Im Wirtschäftle „Am Zipfelbach“ kehrten wir gemütlich ein und Hans Stöhr bedankte sich im Namen der Teilnehmer bei Ingrid und Christa für den schönen Wandertag, dessen Thema gut zum Dreikönigstag gepasst hatte.

 

Text: Christa Mugele

Fotos: Ellen Rossel und Christa Mugele