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Rückblicke 2016

Rückblick zur Wanderung: 20.04.2016

Senioren wandern im Stauferland

Der mit 60 wanderlustigen Senioren restlos ausgebuchte Bus, bringt die Wandergruppe zum Ausgangspunkt Wäschenbeuren, überragt vom Hohenstaufen.

Die Lang- und Kurzwanderer starten von hier gemeinsam zum Teilort Wäscherhof mit dem Wäscherschloß aus dem 13. Jahrhundert. Original ist die trapezförmige Umfassungsmauer mit aufgemauerten Buckelquadern noch vorhanden. Der dreistöckige Palas ist bis zum obersten Geschoß mit einer mächtigen Schildmauer umgeben. 2014 wurde vor dem Burgeingang eine Stele eingeweiht, die an die Rolle der Wäscherburg in der Stauferzeit erinnert.

Der Sage nach soll Kaiser Barbarossa auf dem Weg vom Kloster Lorch zur Burg Hohenstaufen hier gerastet und sich in eine Wäscherin verliebt haben. Er habe ihr die Burg geschenkt. In Wirklichkeit geht der Name auf Konrad, den Wascher, zurück.

Unser Bus hat die Spaziergänger zum Parkplatz Wäscherschloß gebracht, von dem sie ansteigend zum Wäscherschloß wandern, um von hier die Aussicht auf die Kaiserberge zu genießen. Lang- und Kurzwanderer setzen nach dem Besuch der auf einem Felssporn über dem waldreichen Beutental gelegenen Burganlage auf dem HW7 fort. Auf dem aussichtsreichen HW7 geht es auf meist landwirtschaftlich genutzten Flächen weiter. Weit schweift unser Blick hin zum Hohenstaufen, Rechberg, Stuifen, Rosenstein und zum fernen Braunenberg. Wohltuend für das Auge sind die saftig grünen Wiesen mit all ihrer Blütenpracht. Auch die ersten Schmetterlinge, wie Zitronenfalter und Kaisermantel, sind in Frühlingsstimmung, ebenso sichten wir die ersten Schwalben.

Beide Wandergruppen durchqueren auf markiertem Weg den ausge-dehnten Golfplatz „Hetzenhof“ und erreichen den Ortseingang von Oberkirneck. Hier trennen sich die Wege: während die Kurzwanderer zum nahegelegenen Wanderparkplatz beim Golfplatz wandern, wo sie der Bus erwartet, geht es für die Langwanderer durch die Ortschaft zum nahegelegenen Wald. Auf Forstwegen geht es nun in vielen Ser-pentinen durch den in ein zartgrünes Kleid getauchten Frühlingswald. Am Boden erfreuen Anemonen, Veilchen und Frühlings-scharbockskraut das Auge.
Bald darauf erreicht die Gruppe das Endziel Muckensee bei Lorch, wo sie von den beiden anderen Gruppen schon erwartet werden. Bei der gemeinsamen Schlußeinkehr wird dieser schöne, sonnige und sehr warme Wandertag abgerundet. Durch das von Kirschbaumblüten gesäumte Remstal vergeht die Rückfahrt wie im Flug. Ein Danke gilt den Wanderführern Christa u. Axel Brielmaier, sowie unserem treuen Busfahrer Walter.

Bericht: N.u.I. Tauscher
Bilder:    I. Roller