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Startseite > Rückblicke 2017 > 26.03.2017 Über den Kernen

 

Rückblick auf die Wanderung
vom 25.März 2017

„Über den Kernen“

 

 

Am 25. März haben uns die beiden Wanderführer Hartmuth Kulinna und Thomas Bucic nicht nur mit einem strahlend schönen Frühlingswetter sondern auch mit einer wunderschönen Wanderung überrascht.

Zunächst ging es mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Fellbach, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Nach einer kurzen Begrüßung, auch verbunden mit herzlichen Genesungswünschen an Hans Stöhr, der wegen Krankheit als Wanderführer ausfiel. So sind die beiden oben Genannten freundlicherweise für ihn eingesprungen. Also wanderten wir, geführt von Hartmuth Kulinna, los. Es sollte über den Kappelberg zum Kernenturm und schließlich nach Esslingen zur Schlusseinkehr gehen.

Zuerst führte uns der Weg sanft ansteigend durch die Weinberge. Später war Puste gefordert, denn es wurde „sportlich“, mussten wir doch 200 Höhenmeter überwinden. Dieser Teil der Wanderung hinauf zum Kappelberg war besonders schön, konnten wir doch den faszinierenden Rundblick über das gesamte württembergische Unterland bis hin zum Stuttgarter Fernsehturm genießen – nicht zuletzt dank des schönen Frühlingswetters. Er ließ sein blaues Band wirklich flattern durch die Lüfte …

Immer wieder gingen unsere Blicke hinab ins weite Rund, begleitet vom sonntäglichen Glockengeläut einer fernen Kirche. Der Name Kappelberg (469 m hoch) rührt von einer Wallfahrtskirche her, die im Jahre 1819 abgerissen wurde. Oben, am „Esslinger Tor“ angekommen, einem Platz mit einem sogenannten Pilzbaum, legten wir eine kurze Vesperpause ein. Der auf dem Kopf stehende hölzerne Pilz hat einen Durchmesser von ca. 6 Metern.

Dann ging es weiter zum „Kernenturm, dem ersten Turm des Schwäbischen Albvereins. Er ist stolze 413 m hoch. Er wurde in nur 4 Wochen erbaut und entstand dank der Spenden von 18.000 RM. Die Unterstellhütte wurde 1930 angebaut. Hier legten wir eine längere Rast ein, genügend Zeit, die 130 Stufen hinauf zu steigen. Die Sicht wurde allerdings durch die hohen Baumwipfel eingeschränkt. Aber wir hatten Zeit für einen dampfenden Kaffee oder ein vorgezogenes Viertele, alles dort am Kiosk zu kaufen. Zeit die Sonne zu genießen und ein Schwätzchen zu halten.

Bis Hartmuth uns zur Weiterwanderung mahnte, nachdem er alle „Schäfchen“ gezählt und beieinander hatte. Es ging auf geordneten Waldwegen ca. 6 km zu unserer Schlusseinkehr ins Esslinger Jägerhaus, wo wir den sonnigen Tag ausklingen ließen, bevor wir mit Bus und Bahn nach Hause zurückkehrten.

Zuletzt ein großes Dankeschön an beide Wanderführer, die uns entspannt und umsichtig durch diesen Tag führten.

 

Text:  Erika Rothweiler

Fotos: Gerda Potzel