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Startseite > Rückblicke 2017 > 07.05.2017 Fichtenberg-Gaildorf

Rückblick auf die Wanderung

„Zwischen Fichtenberg und Gaildorf“

vom 7.5.2014

 

 

Unser Wanderziel Fichtenberg liegt im Naturpark schwäbisch-fränkischer Wald, eine Gegend, in die wir Ludwigsburger nicht so oft kommen, da sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ganz leicht zu erreichen ist. Daher waren alle Teilnehmer sehr gespannt auf die schöne Landschaft, die uns erwartete. Dieter Mosdzien hatte die Idee zu dieser Tour gehabt, war aber leider krank geworden, so dass der zweite Wanderführer Hartmuth Kulinna in die Bresche sprang und die Verantwortung übernahm. Ihm zur Seite stand Ingrid Ollig als zweite Wanderführerin.

 

Bei der Begrüßung in Fichtenberg erläuterte uns Hartmuth die Wanderung, die drei Anstiege aufwies, bei denen etliche Höhenmeter zu überwinden sein würden. Das Wetter war zwar wärmer geworden als in den zurückliegenden Tagen, aber wir mussten wohl mit etwas Regen rechnen. Unser Wanderführer berichtete uns jedoch, dass der Wetterbericht aus dem Internet, Stand 7 Uhr früh, erst ab dem Nachmittag so gegen 14 Uhr Regen meldete und so machten wir uns frohgemut auf den Weg.

 

Fichtenberg (348 m) liegt wunderschön im Tal des Flüsschens Rot. Der erste Aufstieg ging hinauf zum Staufenberg (431 m!) und machte uns gleich recht warm. Es war sehr schön durch den üppig frühlingsgrünen Wald zu gehen. Die Buschwindröschen waren schon verblüht, aber rechts und links war jede Menge Knoblauchrauke zu finden, die ebenfalls hübsche weiße Blüten hat und zu Daras großer Freude war auch schon überall der erste blühende Waldmeister zu finden, den sie wegen der wohlriechenden Blüten gerne sammelt. Eine erste Trinkpause und nebenbei ein interessanter Gesprächstausch zwischen zwei Teilnehmern: „Es regnet…“ – „Macht nichts, wir gehen doch gleich weiter“! ???

 

Oben auf der Höhe ging es noch ein Stück weiter bis kurz vor den Weiler Eichenkirnberg. Dann erfolgte der Abstieg zum Rauhenzainbach, einem kleinen Zufluss zur Rot und – wer hätt’s gedacht – der zweite Aufstieg des Tages hinauf zur Herrenreute (469 m), wo wir ein paar geeignete Baumstämme als Sitzplatz für unsere Mittagspause fanden. Leider fing es nun wirklich zu regnen, obwohl wir noch weit von 14 Uhr entfernt waren. Also Regenschirme und Regenmäntel raus und weiter ging’s zum Turmberg, wo noch ein alter Buckelquaderturm, der Röterturm, zu finden ist. Das hübsche Örtchen Mittelrot war das nächste Ziel im Tal ehe wir dann ein letztes Mal unsere Kräfte zusammennahmen und über den Kapellenberg hinab nach Gaildorf gelangten.

 

Es wäre lohnenswert, sich Gaildorf einmal genauer anzuschauen, denn Rathaus und Schloss sind wirklich sehenswert. Wir standen nun vor einer schweren Entscheidung: Es war keine Einkehr reserviert worden, da die Restaurants von Konfirmationsfeiern belegt waren. Also was tun – gleich zum Bahnhof oder vielleicht ein Café suchen oder eine Eisdiele oder halt etwas in der Art? Wir entschieden uns für die Suche und waren erfolgreich. Wir fanden ein nettes kleines Café, wo wir noch bei warmen und kalten Getränken und bemerkenswert üppig dimensionierten Kuchenstücken gemütlich zusammensaßen. Ein herzliches Dankeschön an Hartmuth und Ingrid, die uns diesen schönen Wandertag möglich gemacht haben und recht gute Besserung an Dieter!

 

Text:   Christa Mugele

Fotos:  Gerda Potzel