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Startseite > Rückblicke 2017 > 19.07.2017 Bärenschlössle

 

Wanderung 16.7.2017 zum Bärenschlößle

 

Sonntagmorgen. Schon früh trafen sich 15 Mitglieder des Schwäb. Albvereins um eine Wanderung zum Bärenschlößle in den Stuttgarter Wäldern zu unternehmen.

Gleich hinter dem Bahnhof Zuffenhausen gings in den Wald, wo wir auf bequemen Wegen und einem kurzen Anstieg die Feuerbacher Höhe (Panoramaweg) erreichten. Dort bot sich eine wunderbare Aussicht auf die umliegenden Stuttgarter Höhen: verschiedene Fernmeldetürme, Aussichtsturm Killesberg, Fernsehturm, Engelbergturm und natürlich Schloß Solitude.

Der Höhenrücken des Panoramaweges nennt sich offiziell Lemberg, auf dem nachweislich bereits die Kelten siedelten. Auf einem steilen Treppenabgang entlang eines geologischen Fensters und einem steilen Fußpfad erreichten wir die ersten Häuser von Weilimdorf. Der Weg führte weiter durchs Lindental, das bisher keiner von uns kannte und das sich als wunderschöner Pfad entlang von Freizeitgelände und einem kleinen Bach erwies. Doch jetzt hatte die Gemütlichkeit ein Ende, denn der steile serpentinenreiche Anstieg auf die Höhe in Richtung Bärenseen musste bewältigt werden. Nach vielen Schnaufpausen landeten wir auf einem hübschen Rastplatz für die Mittagspause in der Nähe der ehemaligen Burg Dischingen. Diese wurde im 14. Jahrhundert zerstört und heute sind nur noch der alte Wallgraben und einige Grundmauern erhalten.

Der weitere Verlauf unseres Weges führte über die alte Römerstraße zum Wildschweingehege, zum ehemaligen kleinen Jagdhaus der württ. Fürsten und zur 350-jährigen "Wilhelmseiche". Dort war lange Zeit der beliebte Platz König Wilhelm II, letzter württ.König, wenn er zur Wildschweinjagd ging. Im weiteren Verlauf erreichten wir das Rotwildgehege. Aber die Hirsche hatten sich ins Unterholz zurückgezogen.

Doch dann die Überraschung für uns alle: Die Glemsquelle! Aus diesem großflächigen Quellgebiet wurde eine ergiebige wasserspendende Ader in einer anschaulichen Fassung errichtet. Die Glems nimmt ihren Weg zunächst durch die Bärenseen, um in Richtung Leonberg zu fließen, ehe sie dann über Ditzingen, Schwieberdingen und Markgröningen nach Unterriexingen gelangt, wo sie in die Enz mündet. Unterwegs hat sie in früheren Zeiten viele Mühlen angetrieben. Einige können wir auch heute noch auf dem Mühlenweg besuchen.

Jetzt wurden die Wege aus allen Richtungen belebt mit Spaziergängern, Radfahrern, Familien mit Kindern. Unser Wanderziel "Bärenschlößle" war erreicht. Glück hatten wir, bei dieser Menge Leute einen netten Vesperplatz zu ergattern und die Ruhepause tat allen gut.

Der Heimweg konnte dann bequem mit Bus und Bahn genommen werden.

Herzlicher Dank gebührt Hans Stöhr und Hartmuth Kulinna für diese wunderbare Waldwanderung.

Bericht: Marianne Staudenmayer

Bilder:   Hans Stöhr