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Startseite > Rückblicke 2017 > 17.09.2017 Schopflocher Moor
 Am 17.09.2017 Wanderung

 "Zum Schopflocher Moor"

 

 

Hallo, guten Morgen,

 

aber der Morgen war doch recht unfreundlich kühl und neblig. Nichts desto trotz fuhren wir mit der S-Bahn begleitet von gelegentlichen Regenschauern nach Kirchheim/Teck.

 

Doch auf dem dortigen Bahnhof begann das große Glück denn ein Wochenendbus wartete auf uns zur Fahrt hinauf nach Ochsenwang und ersparte uns so den langen, teils steilen Aufstieg. Bereits jetzt lösten sich nach und nach die Nebelfelder auf und am Ziel strahlte ein blauer sonnendurchfluteter Himmel über uns.

 

Erster Wanderhalt war der Breitenstein, dessen steile Felswand wir bereits bei der Busfahrt gesichtet hatten ohne zu wissen, dass wir kurze Zeit später dort oben stehen würden. Die Aussicht war überwältigend. Unter uns die weite Flur des Albvorlandes mit den Orten z.B. Bissingen und Weilheim, mit der Limburg (einem ehemaligen Keltensitz) , die ganze Landschaft noch mit Wolken und Nebelfetzen überdeckt. Die Burg Teck in der Sonne, die Berge des Filstals in der Ferne und die Kaiserberge Staufen, Rechberg und Stuifen umgrenzten die herrliche Aussicht.

 

Aber Herrlichkeit hin und her, unser nächstes Ziel war das Schopflocher Moor mit dem Hoffmeisterhaus. Die vorgesehene Pause des weiteren Weges in einem Vereinsheim wurde an diesem Tag auf das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb verlegt, wo ein großer Bauernmarkt stattfand. Vesper vom Grill, Kaffee und Kuchen und Getränke jeglicher Art waren im Angebot. Darüber hinaus boten die örtlichen Bauernläden ihre Waren feil. Aber zum Einkaufen blieb uns zu wenig Zeit, denn wir waren ja im Harpprechthaus zur Endeinkehr angemeldet. Bis dahin stand uns noch ein einstündiger Fußmarsch über grüne Matten und kleine Wälder bevor. Am Kreuzstein, einem Sühnekreuz aus dem Mittelalter, noch eine kurze Verschnaufpause und das Harpprechthaus winkte uns mit seinen Fahnen.

 

Das Haus steht am Rande einer grünen Senke, ist frisch renoviert und bietet vorzügliches Essen. Satt und gut ausgeruht machten wir uns auf den letzten Abschnitt des Weges nach Schopfloch. Inzwischen hatte sich der Himmel mit grauen Wolken bedeckt und am Ortseingang mussten rasch Regenschirme und Regenmäntel ausgepackt werden. Überdachte Hauseingänge und Bäume boten noch zusätzlichen Schutz vor dem heftigen Regen. Die Bushaltestelle war zum Glück nicht allzuweit und wir erreichten den Bus ohne Mühe, der uns über eine lange und kurvenreiche Straße nach Oberlenningen brachte. Dort wartete schon der Verbindungszug nach Kirchheim.

 

Die inzwischen wieder aus den Wolken hervorgekommene Sonne zauberte einen herrlichen großen Regenbogen an den Himmel mit leuchtenden Farben, wie man ihn selten zu sehen bekommt, und der uns bis nach Kirchheim begleitete. Dann gings zügig ohne große Aufenthalte zurück nach Ludwigsburg.

 

DANKE lieber Thomas für diesen wunderschönen Tag!!!

 

Bericht: Marianne Staudenmayer

Fotos:   Gerda Potzel