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Startseite > Rückblicke 2018 > 11.03.2018 Blaustrümpflerweg
Wanderung am 11.3.2018

"In die Umgebung von Stuttgart"

 

Um 9Uhr trafen sich die Wanderer , um die Höhen unserer Landeshauptstadt in Teilen kennen zu lernen.

Ausgangspunkt war die Haltestelle Marien/Sofienstr. der Straßenbahn von wo die Karlshöhe "erobert" werden sollte.

Über steile Serpentinenwege gings hinauf durch Baum- und Wiesenanlagen, wo allesübersätwar mit gelbblühenden Krokussen. Vorbei am Denkmal für Elly Heuss-Knapp und immer wieder guten Aussichtspunkten erreichten wir die endgültige Höhe des Parks, um dann auf schmalen Wegen hinab zur Hasenbergsteige zu gelangen. Diese Steige macht ihrem Namen alle Ehre: steil und ewig lang, gesäumt von Villen aus den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts. Vorbei am Tiefenwasserbehälter der Stadt Stuttgart, durch den die Wasserversorgung des Stuttgarter Westens gewährleistet wird. Gleichzeitig dient das begrünte Dach einem herrlichen Aussichtspunkt auf die Kernstadt. Unser Endpunkt an der Steige war das ehemalige Wohnhaus des Bildhauers Hajek, für dessen Skulpturen ein kleiner Park an der Straße angelegt wurde.

Nun folgte ein gemütlicher Panoramaweg (der blaue Weg) unterhalb aufgelassener Weinberge. Tief unterm Weg verläuft die Strecke der Gäubahn, auf der verschiedene Züge vorbeisausten und an die weite Welt erinnerten. Über einen schönen Waldweg gings hinunter zu einem der vielen Spielplätze, die an unserem Weg lagen. Hier wurde eine nur kurze Rast eingelegt, denn wir wollten ja zur Seilbahn die zum Waldfriedhof führt. Die Seilbahn ist ein vielgeliebtes und bequemes Fahrzeug, das vor Jahren wegen hoher Renovierungskosten aufgegeben werden sollte. Doch die Bevölkerung der Stadt wehrte sich vehement dagegen. Die Talstation liegt im Nesenbachtal. Der Nesenbach wurde vor langer Zeit unter die Erde verbannt um dem Wohnungsbau und dem Verkehr Platz zu bieten. Am Friedhof oben angekommen empfing uns die Gärtnerei mit einem überwältigenden bunten Blumenangebot: Die Präsentation des Frühlings hätte nicht schöner sein können. Der Waldfriedhof selbst lud zu einem kurzen Besuch ein, die Gräber verschiedener Persönlichkeiten zu sehen: z.B. Dr. Heuss und Dr. Müller, die Oberbürgermeister Rommel und Klett, die Unternehmer Breuninger und Epple. Aber auch vieler Bürger des vergangenen Krieges wird dort gedacht.

Weiter im Verlauf der Wanderung der Dornhaldenfriedhof, wo die Bader-Meinhof-Gruppe auf Betreiben des OB Rommel beerdigt ist. Der Dornhaldenweg war dann lange unsere Richtung, vorbei am ehemaligen Garnisonsschützenhaus, wo auch die Wälle der Schießbahnen noch zu sehen sind. Dann wieder Aussichtspunkte: Leonorenplatz und Santiago-de-Chile-Platz mit jeweils herrlichen Aussichten.

Jetzt hieß es noch einmal kräftig aufwärts zur Waldau, den großen Sportanlagen am Fernsehturm. Dort war auch die Schlusseinkehr in einem netten Vereinsheim vorgesehen, wo wir gut bedient wurden. Die etwas ungewöhnliche Heimfahrt gestaltete sich nun folgendermaßen: Zuerst untergründig mit der Stadtbahn nach Botnang, dann Fahrt mit der "Zacke" zum Marienplatz, wobei gerade dieser Abschnitt sehr interessant war, dann vom Marienplatz zum Rotebühlplatz und endlich mit der S-Bahn nach Ludwigsburg. Alle Hochachtung für die reiche Kenntnisunserer Wanderführer über die diversen Fahrpläne!!!

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an Hans Stöhr und Hartmuth Kulinna für diesen gelungenen Ausflug in oder besser gesagt um unsere Landeshauptstadt.

 

Bericht:  Marianne Staudenmayer
Bilder:    Gerda Potzel