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Startseite > Rückblicke 2018 > 18.07.2018 Senioren im Raum Freudenstadt
am 18.Juli 2018

Ein Tagesausflug der Senioren in den Schwarzwald

(GroßraumFreudenstadt)

 

Der Tagesausflug in den Großraum Freudenstadt im Schwarzwald ist von Irmi und Norbert Tauscher vorbereitet worden. Sie konnten eine zahlreiche interessierte Seniorengruppe am Ausflugstag begrüßen und auf den Tag einstimmen. Besonders freute man sich, dass Walter als Fahrer des Reiseunternehmens Hassler, wieder am Steuer saß. Er gehört einfach zu den Seniorenunternehmungen!. Umsichtig und versiert steuerte Walter die Reisegemeinschaft durch den morgendlichen heftigen Berufsverkehr, Teils auf Nebenstrecken wurden größere Autostaus umfahren und kam so einigermaßen zügig voran. Dankbar ist gleich zu Beginn der Fahrt zu bemerken, dass Walter bei der Hin-wie auch Rückreise immer wieder auf landschaftliche Besonderheiten, interessante Dinge, Begebenheiten, aufmerksam machte, auch der Humor kam nicht zu kurz und so einfach die Verbundenheit zu den Wandersenioren auszeichnet.

 

Während der Fahrt konnte man die weite Landschaft bis hin zur Schwäb. Alb, später den dunklen Gürtel des Schwarzwaldes, genießen. Weites Ackerland, viel gelbes Korn ist noch einzubringen, Obstbaumwiesen, hochstehende dunkelgrüne Maisfelder , Sonnenblumen und bunte Blumenfelder,erfreuen uns. Bald ist der Schwarzwaldgürtel erreicht, Wald umgibt uns und wir erreichen überAltensteigundNagolddann zur vorgesehen Zeit das erste Tagesziel: Die Schinkenräucherei Pfau in Herzogsweiler bei Pfalzgrafenweiler. In einem engen Räucherkammervorraum werden wir zu einer Führung herzlich willkommen geheißen. Wir hören viel Interessantes und Wissenswertes über das Räuchern von Schinken. Angesichts der vollen und fertig geräucherten Schinken in der Rauchkammer läuft einem das Wasser im Munde zusammen und man will zum Taschenmesser greifen. Doch bei der anschließenden Möglichkeit das vielseitige Angebot an Schinken und Wurstwaren zu erwerben, wird reichlich Gebrauch gemacht. Kleine Kostproben vom herumgereichten Tablett munden natürlich auch.

 

Zur gegebener Zeit bringt uns dann der Bus zur Mittagszeit nach Freudenstadt. Am Unteren Marktplatz kann geparkt werden.  Dann hat man genügend eigene Freizeit. Schade, dass die große Flache des Freudenstädter Marktplatzes durch eine große Straßenbaustelle unterbrochen ist. Der Marktplatz ist der größte Marktplatz Deutschlands und ist 219 mal 216 Meter nahezu quadratisch angelegt. Erbaut wurde er 1599 vom bekannten Baumeister Schickhardt. Allerdings schrecklich die Bilder nach der Zerstörung am Ende des letzten Kriegs.

 

Wir erfreuen uns aber jetzt an der grünen Oase des etwas abfallenden Unteren Marktplatzes, an den 50 Wasserfontänen, an bunten Blumenbeeten und Liegewiesen, gehen dann über die den Platz abschließenden Hausarkaden hinauf zum Oberen Marktplatz der eben und weite Ruhe ausstrahlt. Kommen zur ev. Stadtkirche mit ihren zwei Türmen. Die Kirche ist eine Besonderheit mit zwei Kirchenschiffen, welche rechtwinklig zu einander stehen. Im Schnittpunkt beider Schiffe ist dar Altarraum, welcher mit einem Lesepult aus dem Jahr 1150 geschmückt ist und in Europa einzigartig ist. Ein großer Taufstein aus Sandstein und aus romanischer Zeit ist zusehen. Die Kirchendecke ist mit breitem Kreuzgewölbe überspannt welche an Ihren Enden mit musizierenden Engeln abschließen.  Farbige Schlusssteine zieren die Kreuzrippen. Die Kirche selbst wurde 1608 eingeweiht und im April 1945 von französischer Artillerie völlig zerstört. Nach Kriegsende wurde die Kirche als erstes wieder aufgebaut.

 

Das Wetter ist sommerlich warm. Es bleibt noch Zeit für Essen, Trinken, Kaffee und Kuchen, ein Eis. Dann geht es bereits auf die Heimreise. Unterwegs macht man Halt an der Nagoldtalsperre beim Gasthof und Caffee Seeheiner. Für manche Kaffeepause, für manche ein Spaziergang über den Speicherdamm und Holzbrücke und dem Stausee entlang bis es Zeit ist zur Heimreise. Der Nagold entlang, durch enges Waldtal, dann wieder hinaus in die Weite des Landes kommen wir nach Hause. Zufrieden mit dem Ausflugstag kehrt man heim.

Danke den Verantwortlichen Irmi und Norbert Tauscher für Ihr Engagement, wie dem Fahrer Walter für seine umsichtige und gute Fahrweise.

 

Bilder und Text: Wolfgang Staudenmayer