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15.08.2018

Die Senioren wandern im Zabergäu

zur Ehmetsklinge und zum Katzenbachsee

Rasch brachte der vollbesetzte Reisebus die Wanderfreunde aus dem Ballungsgebiet Ludwigsburg-Bietigheim über Löchgau, Erligheim, Bönnigheim in die Landschaft des Strom- und Heuchelbergs. Der Michaelsberg ist weit sichtbar. Es geht hinein ins Zabergäu mit naturnahen Laubwäldern an den Nordhängen und sonnenverwöhnten Weinbergen an den Südhängen. An in diesem Jahr reich tragenden Obstbaumwiesen und leider großem ausgedörrtem Ackerland vorbei kommen durch Güglingen, Pfaffenhofen, Zaberfeld und dort zum großen Parkplatz am Stausee Ehmetsklinge.
Der Stausee Ehmetsklinge ist 2001 als Wasserschutz für das Zabergäu angelegt worden. Er wird von der nahe entspringenden Zaber gespeist, ist Badesee und Naturparadies im geschützten NaturparkStromberg - Heuchelberg.

 

Alle machen sich auf den Weg hinauf zur Höhe, wo zunächst das Naturschutzzentrum des Naturparks steht und welches unbedingt besucht werden sollte. Im Laufe des Tages haben dies auch Wanderfreunde wahrgenommen. Dort hat man neben vielem Wissenswertem auch durch große Fensterfronten und wie Fotos zeigen, herrlichen Ausblick in die draußen liegende umgebende Landschaft um Zaberfeld. Dann geht der Blick zum See. Ein wunderschöner Anblick. Ruhe ausstrahlend. Hier können unsere Spaziergänger wunderbar die Natur genießen, ebenso Kaffee und Kuchen im nahen Restaurant.

Zwei Wandergruppen machen sich auf den Weg den See zu umrunden, bzw. über eine weitere Wanderstrecke auch noch zum Katzenbachsee zu kommen. Die Kurzwanderer gehen im Tal am See entlang. An den Ausläufern des Sees ist von Hitzeeinwirkung nicht viel zu sehen. Sattes, wildwucherndes Grün begleitet die Wanderer.  Dann ein kleiner Anstieg und die Höhe beim See ist erreicht. Die Weitwandergruppe welche vom See aus auf der Höhe an Waldrand undWeinbergen entlang ging treffen dann später mit den Kurzwanderer zusammen. Über dem See bei einer Ferienhaussiedlung trennt man sich aber. Die einen um hinunter zur Ehmetsklinge und über den Staudamm zum Ausgangspunkt ihrer Kurzwanderung zu kommen.

Die andere Gruppe macht sich an Fischteichen vorbei auf ihren Weiterweg Es geht über weites Ackerland. Überall ist die die Hitzeeinwirkung zu sehen und zu spüren. An vielen Obstbaumwiesen entlang, reichtragende Zwetschgenbäume laden zur Kostprobe ein, erreicht man später durch jetzt schattigen Waldweg abwärts den Staudamm Katzenbachsee. Der künstlich aufgestaute See, umgeben mit Schilf und Wald, ist auch als Badesee ausgewiesen und gehört ebenso zum Wasserschutzkonzept des Zabergäus. Auch er ist Badesee. Still ruht der See bei unserem Eintreffen. Totale Ruhe. Ein Wanderer schläft auf der Uferwiese unter mächtigen Weidenbäumen. Schön. Man geht dann entlang einer großangelegten Damm-Mauer weiter ins Tal hinunter in Richtung Zaberfeld. Einige können mit dem Bus den Restweg zur Ehmetsklinge abkürzen. Der Rest geht zu Fuß zum Wanderende weiter.

 

Alle Wanderfreunde treffen sich auf der Sonnenterrasse des "Wirtshauses am See" wieder. Dort sitzt man gemütlich bei erfrischenden Getränken unter schattenspendenden Sonnendächern, lässt den Tag Revue passieren, beobachtet das Treiben am Badesee wo sonnengebadet und im kühlen Nass des Sees geschwommen wird.

Später mundet das angebotene Speisebufett.

Dann geht auch dieser Tag zu Ende. Zufrieden kehrt man heim, nicht aber vorher den Verantwortlichen für den gut vorbereiteten und durchgeführten Wandertag herzlich zu danken.

Text und Bilder: Wolfgang Staudenmayer