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Startseite > Rückblicke 2018 > 26.08.2018 Bruchsaler Hohlwege
Wanderung am 26. Aug. 2018

"Zu den Bruchsaler Hohlwegen"

 

Am Sonntagmorgen Start bei herrlichem Sonnenschein mit dem Zug vonLudwigsburgnachBruchsalzu einer etwas außergewöhnlichen Wandertour "Hohlwege".

InBruchsaldarf zunächst ein kurzer Rundgang um das Schloss nicht fehlen, das manche der Wanderfreunde noch nicht kannten, dessen Besuch aber mit den verschiedenen Museen empfehlenswert ist. Doch unser Weg führte uns zuerst in den Stadtpark mit seinem wunderbaren Baumbestand und herrlicher Aussicht auf die Stadt. Diverse Aussichtspunkte gab es noch beim Gang durch ein Neubaugebiet um hinauf auf die Hochebene zu gelangen. Weite Felder und Obstwiesen taten sich auf und dann:

Der erste Hohlweg! Grasiger Weg:  die Böschung beidseitig bewachsen mit Apfel-, Birnen-,Zwetschgen- und Nussbäumen bot er kühlen Schatten in der Mittagsonne und führte wieder heraus auf die Felder zu unserem ersten Rastplatz "Eisenhut".

Eisenhut hieß der Anführer einer Revoltegruppe, die sich gegen die regierende Herrschaft auflehnte. Er wurde zum Ende des Aufstandes mit dem Tode bestraft. Der Platz selbst ist ein wunderschöner Aussichtspunkt auf die umliegenden Wälder und Hügel des Kraichgaus. Die Entstehung des fruchtbaren Landstrichs haben wir großen Stürmen vor Millionen von Jahren zu verdanken, die hier am Rande der Kraichgauhöhen Sand und Staub in riesigen Mengen zu dicken Lößschichten ablagerten.

Dies konnten wir beim Gang durch einen der nächsten Hohlwege sehen, wo über 10 Meter hohe steile Lösswände unseren Weg markierten. Sie sind mit mächtigen Bäumen auf der "Mauerkrone" bewachsen, die ihre teils freigelegten Wurzelteller offenlegen.

Der kurze "Brunnenweg" führte uns anschließend in einen ganz anders gearteten Hohlweg:

Wie eine Wanne ausgeformt jedoch beidseitig völlig überwachsen mit Bäumen und Buschwerk zaubert hier die Sonne grüngoldenes Licht in den Weg.

Man könnte noch länger unterwegs sein, doch wir wollten in Unteröwisheim im Gasthof noch einkehren. Die Ruhepause tat allen gut und bei Essen und Trinken verging die Zeit wie im Flug. Eine kleine Stadtbahn brachte uns von Unteröwisheim zurück nachBruchsal, von wo wir mit dem Regionalzug wieder nach Hause gelangten.

Unseren Wanderführern Günter König und Ursula Bleil sei herzlich gedankt für die Mühe, die sie sich mit der Vorbereitung und Durchführung zu diesem herrlichen Ausflug gemacht haben.

Bericht: Marianne Staudenmayer

Bilder: Hans Stöhr