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Startseite > Rückblicke 2018 > 19.09.2018 Senioren im Siebenmühlental
19.09.2018

Die Senioren wandern von Mühle zu Mühle

 

 

Das Siebenmühlental, wer kennt nicht "Hannes und der Bürgermeister" in der Mäulesmühle, war für die Senioren des Schwäb. AlbvereinsLudwigsburg Ziel für den monatlichen Wandernachmittag.

 

Mit dem Bus war man über die Autobahn nach Echterdingen und Musberg gekommen. Dort hat sich die stattliche Kurzwandergruppe denen sich auch der Berichtschreiber angeschlossen hatte, von den Wanderfreunden welche eine größere Tour gehen wollten und den Spaziergängern verabschiedet.

 

Ein kurzer Blick zu einer Besenbinderstatue am  Weg und die Wanderfreunde machten sich auf den Weg zunächst durch Hang-und Obstbaumwiesen, am Eichberg gelegen, weit hinab ins Siebenmühlental, eines der bekanntesten Täler im Schönbuch und wie der Name sagt es mehrere Mühlen gab und gibt.

 

Es ist sonnenheißes Wetter und man hat schönen Blick in die Umgebung, welche auf der einen Wegseite an steilen Wiesenhängen entlang geht, die andere Seite aber den Blick frei gibt in das breite Tal mit Wald und Wiesen. Grün ist die Landschaft und nicht geschädigt durch sonnenheiße vergangene Tage. Da liegt im Talgrund auch die erste Mühle, die "Obere Mühle" bei Musberg. Über schöne Wegstrecke kommt man dann zur 2. Mühle im Tal. Die "Eselsmühle" einst "Mühle am Eichberg", nach Brand und Wiederaufbau "Wüste Mühle" benannt, und um 1500 wurde sie erstmals "Eselsmühle" genannt, später durch Neuerwerb als "Karlsmühle" bekannt und wird seit 1937 durch Neuerwerb wieder zur "Eselsmühle". Im großen Anwesen mit alten Fachwerkhäusern ist ein traditioneller Handwerksbetrieb untergebracht dessen Anliegen es ist seine Besucher mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. Bio-und Demeterprodukte, das Brot aus der Holzofenbäckerei, der Kaufladen mit reichhaltigem Angebot wie auch der Aufenthalt in der Mühlenstube oder der Gartenwirtschaft bei lecker Essen und Trinken lädt zum Besuch ein. Doch die Wanderer müssen weiter und werden von einer Eselgruppe auf naheliegender Wiese verabschiedet.

 

Wenig Schatten begleitet uns, doch der Blick geht immer wieder in den ruhigen, grünen und weiten Talgrund, schön, wenn da nicht die Einflugschneise des Echterdinger Flughafens wäre. Kleine Schnauf- und Trinkpausen werden nötig und so kommt man am Weidenbach entlang zur "Mäulesmühle" der 3. Mühle im Tal. Das ist die Kommedescheuer Mäulesmühle mit dem bekannten Schwäb. Volkstheater und dem Bio-Restaurant und Museum im schönen Fachwerkhaus mit überdachter steiler Außentreppe. Heute ist Ruhe im Anwesen. Entlang der Straße geht es weiter und nach einer Überquerung kommt man zur 4. Mühle, der "Seebrückenmühle". Das Anwesen wird heute als "Eventlocation" für allerlei Veranstaltungen benutzt. Das Tal wird etwas enger, Am Waldrand entlang gibt es ab und zu auch Schatten, Landschaftseindrücke wechseln, kommen auch in Waldgebiet, dann zur 5. Mühle, der "Schlechtsmühle" welche in Privatbesitz ist. Langsam geht die Wanderung zu Ende und man freut sich auf den Kaffee- und Kuchenaufenthalt in der 6. Mühle, der im Wald gelegenen "Schlösslesmühle". Auf der einen Seite schönes Fachwerkhaus, auf der anderen Seite mit einer treppenartigen Firstaußenmauer. Eine schattige Gartenwirtschaft lädt ein. Es war, wenn auch heiß, für alle ein schöner Wandernachmittag und Rast bei Kaffee und Kuchen oder kühlem Getränk tat gut. Hier wartet auch Busfahrer Walter, nicht wegzudenken aus der Seniorengruppe, auf uns. 

Zur gegebenen Zeit bringt uns dann der Bus über Waldenbuch mit seinem hochgelegenen Schloss und seiner Schokoladefirma Ritter-Sport zur "Burkhardtsmühle" der 11. Mühle im Siebenmühlental. Dort treffen wir die Langwanderer wieder, welche auf anderen Wegen, viel im Wald, aber auch in Nähe der verschiedenen Mühlen, ihren Wandernachmittag zufrieden abgeschlossen haben. Ich denke, dass auch die Spaziergänger einen geruhsamen Nachmittag verbringen konnten.

 

Noch wären die Walzenmühle, Kochenmühle, die Obere- und Untere Kleinmichelsmühle zu nennen, wir aber fahren zur Schlusseinkehr nach Neuhaus zum "Gasthaus zum Uhlberg".. Eine gute Gaststätte, wo man es sich gut gehen lassen kann.

 

Ein schöner Wandernachmittag geht zu Ende. Den Verantwortlichen unter der Leitung von Erika Rosenow sei herzlich gedankt. Ebenso natürlich dem Fahrer Walter für seine Arbeit am Lenkrad, seine zuvorkommende und freundliche Art und welcher einfach zur Seniorengruppe gehört

 

Text und Bilder: Wolfgang Staudenmayer